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„Catgender“: Uni Bristol: Mitarbeiter sollen offensiv mit Geschlechtspronomen umgehen

„Catgender“: Uni Bristol: Mitarbeiter sollen offensiv mit Geschlechtspronomen umgehen

„Catgender“: Uni Bristol: Mitarbeiter sollen offensiv mit Geschlechtspronomen umgehen

An der Universität Bristol macht ein Leitfaden neue Vorgaben zum Umgang mit Gender-Identitäten und Geschlechtspronomen (Symbolbild) Foto: picture alliance | Christian Ohde
An der Universität Bristol macht ein Leitfaden neue Vorgaben zum Umgang mit Gender-Identitäten und Geschlechtspronomen (Symbolbild) Foto: picture alliance | Christian Ohde
An der Universität Bristol macht ein Leitfaden neue Vorgaben zum Umgang mit Gender-Identitäten und Geschlechtspronomen (Symbolbild) Foto: picture alliance | Christian Ohde
„Catgender“
 

Uni Bristol: Mitarbeiter sollen offensiv mit Geschlechtspronomen umgehen

BRISTOL. Die Universität Bristol hat ihr Personal in einem Leitfaden angewiesen, bei Erstkontakt mit Studenten ihr Geschlechtspronomen anzugeben. Die Angestellten der britischen Hochschule sollen diese Angabe in ihre E-Mail-Signaturen aufnehmen, um so transsexuelle und nicht-binäre Studenten zu unterstützen, berichtete die Bristol Post unter Berufung auf die Vorgabe. Dabei sollten sie nicht defensiv vorgehen.

Zur Orientierung für die Universitäts-Mitarbeiter werde auf ein Nachschlagewerk für die LGBTQ-Gemeinschaft mit den unterschiedlichsten Pronomen verwiesen. Dazu gehören auch Selbstbeschreibungen wie „Catgender“, womit Personen gemeint sind, die eine starke Identifikation mit Katzen haben oder „den Wunsch haben, sie in ihr Geschlecht einzubeziehen, um ihre Identität besser zu verstehen“, wie es auf der Seite heißt.

Begriff „Muttermilch“ diskriminiere Transgender

In der Praxis sind die Angestellten der Universität angehalten, in regelmäßigen Gesprächen neue Pronomen einzuführen, um falsche Identifikationen von Personen zu vermeiden. Komme es dabei doch zu Fehlern, sollten sie sich entschuldigen und sich korrigieren.

In den sozialen Medien sorgten die Vorgaben der Hochschule für Spott. Nutzer fragten sich, wie man sich als „Catgender“ identifizieren könne. Andere bezeichneten den Leitfaden als „völlig verrückt“, „jenseits von Satire“ und „peinlich“.

Im vergangenen Jahr hatte die staatliche Universität der australischen Hauptstadt Canberra mit dem Vorstoß, Muttermilch künftig „Menschenmilch“ zu nennen, für Aufsehen gesorgt. Das Gender-Institut hatte die Idee damit begründet, daß der Begriff „Muttermilch“ problematisch sei, weil er den vermeintlich falschen Anschein erwecke, nur Frauen könnten Kinder stillen. Das „isoliere und verletze“ Transgender. (ag)

An der Universität Bristol macht ein Leitfaden neue Vorgaben zum Umgang mit Gender-Identitäten und Geschlechtspronomen (Symbolbild) Foto: picture alliance | Christian Ohde
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