Teilnehmer am "Marsch für das Leben" demonstrierten in Berlin gegen Abtreibungen Foto: JF
Teilnehmer am „Marsch für das Leben“ demonstrierten in Berlin gegen Abtreibungen Foto: JF
„Willkommenskultur für Ungeborene“

„Marsch für das Leben“: Tausende demonstrieren gegen Abtreibungen

BERLIN. Am Samstag haben in Berlin mehrere tausend Menschen am „Marsch für das Leben“ teilgenommen und für den Schutz ungeborener Kinder demonstriert. Nach Schätzungen folgten bis zu 3.000 Personen dem Aufruf des Bundesverbands Lebensrecht, darunter viele Christen, Familien mit Kindern und Jugendliche.

Sie protestierten gegen die Abschaffung des Abtreibungsverbots. Der Vorsitzende der „Christen in der AfD“, Michael Adam, sagte der JUNGEN FREIHEIT, eine Aufhebung des Verbots, wie es von linken Politikern gefordert werde, „würde gar nicht durchkommen. Es würde dem zweiten Artikel des Grundgesetzes widersprechen, der ein Recht auf körperliche Unversehrtheit garantiert“.

Linksextreme provozieren mit Parolen

Teilnehmer forderten, das eine Willkommenskultur auch für Ungeborene gelten müsse. Statt der Abtreibung müsse werdenden Müttern Hilfe angeboten werden.

Linksradikale versuchten, den "Marsch für das Leben" zu stören Foto: JF
Linksradikale versuchten, den „Marsch für das Leben“ zu stören Foto: JF

Am Rande der Kundgebung kam es wiederholt zu Störungen durch Linksradikale. Sie verteilten sich an der Demonstrationsstrecke und provozierten mit Parolen wie „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“ und „Kondome, Spirale, Linksradikale“. Polizisten mußten den Demonstrationszug vor den Störern absichern.

Den Abschluß der Veranstaltung bildete ein ökumenischer Gottesdienst am Brandenburger Tor. (zit/ag)

Teilnehmer am „Marsch für das Leben“ demonstrierten in Berlin gegen Abtreibungen Foto: JF

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