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Gestaltwandel in Wilflingen

Welchen Rang der Jahrhundertschriftsteller Ernst Jünger (1895–1998) in Frankreich einnimmt, machte im Sommer vorigen Jahres die kommentierte Edition seiner Kriegstagebücher in der hochangesehenen „Bibliothèque de la Pléiade“ (Gallimard, Paris) deutlich. In diese seit 1931 herausgegebene Klassiker-Reihe aufgenommen zu werden, zumal als deutscher Autor, zählt zu den höchsten literarischen Weihen. Thomas Mann zum Beispiel, der gemeinhin als einer wichtigsten deutschsprachigen Erzähler im 20. Jahrhundert gilt, ist bis heute nicht in der Pléiade veröffentlicht.

Eben im Gegensatz zu Ernst Jünger. Dessen französischer Übersetzer Julien Hervier leitet nun an diesem Freitag im Kloster Heiligkreuztal das X. Jünger-Symposion des in Wilflingen ansässigen Freundeskreises der Brüder Ernst und Friedrich Georg Jünger ein. Zu den weiteren Referenten gehören Andreas Geyer (München), Detlev Schöttker (Dresden), Günter Figal (Freiburg), Giulana Gregorio und Sandro Gorgone (beide Messina, Italien) sowie der zweite französische Jünger-Übersetzer François Poncet. Zum Abschluß am Sonntag spricht Günter Figal, Philosophieprofessor in Freiburg, über „Gestalt und Gestaltwandel – Ernst Jünger und Goethe“.

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