Bewältigte Vergangenheit

Passend zum zweitausendsten Gedenkjahr an den germanischen Heerführer Arminius („Hermann“) und die siegreiche Schlacht gegen den römischen Statthalter in Germanien, Quintilius Varus, im Jahre 9. n. Chr. ist vergangenen Sonntag im Theater Osnabrück das seit dem Ende der NS-Zeit nicht mehr in Deutschland gespielte Bühnenstück „Die Hermannsschlacht“ des Detmolder Dramatikers Christian Dietrich Grabbe (1801–1836) wieder aufgeführt worden. Grabbe hatte das Stück kurz vor seinem Tod vollendet; uraufgeführt wurde es jedoch erst 1934, zahlreiche Inszenierungen folgten. Nach 1945 galt es dann als verpönt und verschwand von den Bühnen, wohl weil die Nationalsozialisten das Geschichtsdrama um den Cheruskerfürsten für ihre Ideologie vereinnahmt hatten. Nun wird das Stück in Osnabrück unter der Regie von Philip Tiedemann zwar verkürzt, aber in seiner Originalform aufgeführt.

Die nächsten Aufführungen finden statt am 30. Mai, 5., 20., 21. und 25. Juni im Theater Osnabrück , Domhof 10/11. Kartentelefon: 05 41 / 76 000 76, Internet: www.theater.osnabrueck.de /

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