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Gott ist tot, in Saarbrücken wie in Lhasa

Wunderbar, ganz wunderbar ist dieser Film!“  schwärmte Gerd Bauer, Geschäftsführer der Saarland Medien GmbH. Bauer stand noch ganz unter dem Eindruck des rund anderthalbstündigen Dokumentarfilms „Ancient wisdom for the modern world“ über den tibetischen Buddhismus, der vergangene Woche in der Berliner Vertretung des Saarlandes beim Bund vor rund 500 eingeladenen Gästen als Vorpremiere gezeigt wurde. In Interviewform wird darin der Lebensweg von Sogyal Rinpoche nachgestellt, der neben dem Dalai Lama als einer der wichtigsten Lehrer dieser fernöstlichen Religion gilt. Den Durchbruch erzielte Rinpoche mit seinem Werk „Das tibetische Buch vom Leben und Sterben“, das sich weltweit über zwei Millionen Mal verkaufte. Die Saarland Medien GmbH, eine Gründung des Saarlandes und der Landesmedienanstalt Saarland (LMS), förderte den buddhistischen Film mit 15.000 Euro. Immerhin ein kühner Schritt einer staatlichen Organisation in einem Land, das sich in der Präambel seiner Verfassung zu der „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ bekennt. Wogegen der Dalai Lama behauptet, es gebe keinen Gott.  Die saarländischen Filmförderer scheint das nicht zu irritieren. Im Anschluß an die Filmvorführung durften sich die Gäste an einem Info-Tisch über den tibetischen Buddhismus mit Schriften, Prospekten und Büchern eindecken. Da wurde unter anderem zu Einführungskursen über den Buddhismus, zu Meditationsübungen und zur Besichtigung der Buddha-Statue sowie des Schreinraums im Berliner Rigpa-Zentrum eingeladen.

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