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Schuhe ausziehen, aber keine Verneigung gen Mekka

Die Berliner CDU plant ein Fest zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan. Am 19. November wollen das christdemokratische Forum „Integration und Zuwanderung“ sowie die Mittelstandsvereinigung (MIT) und die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) das Fastenbrechen feiern. Als besonderer Gast wird der Vorsitzende der Vereinigung deutschsprachiger Muslime, Mohammed Herzog, erwartet, der 1979 vom Christentum zum Islam wechselte. Zuvor arbeitete er als Jugendmissionar für ein evangelikales Missionswerk. Gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur idea erläuterte der Berliner CDA-Vorsitzende und Bezirksstadtrat Joachim Krüger, man habe in den vergangenen Jahren zahleiche Kontakte zu Muslimen aufgebaut. „Für uns ist die Beteiligung am Fest des Fastenbrechens ein Teil der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Islam.“ Das „C“ in der Bezeichnung CDA weise zwar darauf hin, daß man sich an den Lehren der christlichen Sozialethik orientiere. Deswegen würden aber weder Muslime am Eintritt in die CDA gehindert, noch verbiete es den CDA-Mitgliedern die Teilnahme an einer islamischen Feier. Der Berliner Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU, Stephan Dachsel, sagte gegenüber idea, es sei im Prinzip nichts dagegen einzuwenden, wenn man sich gegenseitig bei religiösen Veranstaltungen besuche. Zwar gründe sich die CDU auf das christliche Menschenbild, aber sie sei auch offen für Atheisten oder Mitglieder anderer Religionen. Als Christ müsse man allerdings eine gewisse Distanz halten und seinen Glauben deutlich zum Ausdruck bringen: „Man sollte sich an die Hausordnung halten und in der Moschee die Schuhe ausziehen, aber nach Mekka verneigen würde ich mich nicht.“

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