Terroristen als Flüchtlinge getarnt

Generalverdacht

Ja, schon recht, wir kennen die Litanei inzwischen auswendig: Islam-Terrorismus hat nix mit dem Islam zu tun, es gibt überhaupt keinen Zusammenhang zwischen der unkontrollierten Einreise von hunderttausenden illegalen Einwanderern aus den Top-Terror-Regionen dieser Erde und den von einigen dieser Asyl-Immigranten verübten oder geplanten Terroranschlägen.

Und das Wichtigste überhaupt nach jedem Ausheben einer mit „Flüchtlings“-Ticket getarnten Terrorzelle ist sowieso: Bloß kein „Generalverdacht“ gegen „Flüchtlinge“. Man muß die Bürger schon für ziemlich blöd halten, wenn man ihnen wieder und wieder mit derselben verlogenen Beschwichtigungsmasche kommt.

Gerade mal ein paar Wochen ist es her, da verkündete die Willkommens-Kanzlerin wieder mal in gewohnt holpriger Diktion und mit stockstur erhobenem Moral-Zeigefinger: Der Terror des „Islamischen Staats“ sei „nicht ein Phänomen, das durch die Flüchtlinge zu uns gekommen ist, sondern das wir auch schon vorher hatten“.

Illegale Einwanderer mit Phantasie-Identitäten

Ah ja? Und wer sind die Islam-Terroristen, die „vorher schon“ da waren? Durchgeknallte schwäbische Bauernburschen und friesische Fischersöhne – oder nicht doch das Ergebnis von Einwanderung, die man vielleicht besser auch nicht zugelassen hätte?

Und wenn sich zu denen, die „schon vorher“ da waren, auf einmal neue Terrorzellen, Schläfer und potentielle Terror-Rekruten gesellen, die im Millionen-Strom der pauschal zu „Flüchtlingen“ verklärten illegalen Einwanderer unbehelligt, unkontrolliert und mit Phantasie-Identitäten ins Land spaziert sind – ist das etwa kein zusätzliches Sicherheitsrisiko, das eine klar zu benennende Ursache hat: Einen Staat, der seine Hoheitsaufgaben nicht mehr wahrnimmt und achselzuckend die Arbeit verweigert, die er seinen Bürgern schuldet?

Die neuerliche Festnahme von drei terrorverdächtigen Syrern in diversen Asyl-Unterkünften läßt die Kanzlerin ein weiteres Mal als groteske Figur erscheinen, die in einem von der Realität abgeschotteten Paralleluniversum dahinschwebt. Auch die jetzt verhafteten Terror-Verdächtigen hatten offenbar Verbindungen zu den Paris-Attentätern und waren, wie einige von diesen, über die auf Einladung der Kanzlerin frequentierte Balkan-Route infiltriert und als Asylbewerber in Wartestellung gegangen.

Unbekannte Zahl fanatischer Moslems

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zählt als Buchhalter des Staatsversagens ungerührt diese Fakten auf, ohne ein einziges Wort zu seiner eigenen Verantwortung zu verlieren. Hätten Deutschlands Innen- und Sicherheitsbehörden konsequent das Grundgesetz und geltendes deutsches und europäisches Recht angewandt, kein einziger der 1,6 Millionen illegalen Einwanderer, die in den vergangenen achtzehn Monaten über ein halbes Dutzend sichere Drittstaaten eingeschleust worden sind, hätte überhaupt ins Land kommen dürfen. Und mit ihnen auch nicht eine unbekannte Zahl fanatischer und zum Losschlagen gegen den verhaßten Westen bereiter Moslems.

Daß nicht jeder als „Flüchtling“ eingereiste Moslem ein potentieller Terrorist ist, ist eine Binsenwahrheit. Die Unsicherheit, auf wen der Verdacht trotzdem zutreffen könnte, ist indes ebenso eine Tatsache, weil niemand genau zu sagen vermag, wen man da alles ins Land gelassen hat. Man kann das als unangemessene Pauschalverdächtigung zurückweisen. Ein anderer „Generalverdacht“ ist dafür umso begründeter: Daß die Geschicke dieses Landes in den Händen von Leuten liegen, die sich nicht um die Folgen ihres Tuns oder Nichthandelns scheren und aus Verblendung, Mutwillen oder Feigheit nicht willens sind, ihre Fehlleistungen zu erkennen und zu korrigieren.

Kämpfer des IS: Niemand weiß, wie viele Terrorverdächtige mit der Flüchtlingswelle anch Deutschland gekommen sind Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

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