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Ein Haushalt zum Verlieben

Schlappe zwölf Euro pro Semester muß jeder der 33.685 Studenten der Bochumer Ruhr-Universität für den Etat des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) berappen. Dieser stattliche Etat von jährlich 800.000 Euro allein aus dem Portemonnaie der Studenten wird nach Prinzip Gießkanne über Fachschaften und diverse "Referate" verteilt, damit sich "Ausländer/innen" (30.000 Euro), "Frauen/Lesben" (18.000 Euro), Schwule (15.000 Euro) oder Interessenten der "Hochschulpolitik" (10.000 Euro) u.v.m. "im Sinne der Studentenschaft" engagieren können.

Anscheinend blieb aber noch genug Geld im Füllhorn, damit sich der AStA-Vorsitzende Fabian Ferber, der für die sozialdemokratischen "Rubrosen" kandidierte, seinen Traum erfüllen konnte, einmal "Eventmanager" zu spielen. Auch wenn er sich Anfang 2007 vor der Wahl zum Studentenparlament (Wahlbeteiligung fast 13 Prozent) noch über Geldverschwendung im AStA echauffierte, kalkulierte der 21jährige für sein als "Mensa-Party" deklariertes Rockfestival am 8. Dezember selbst bei ausverkauftem Haus 16.500 Euro Verlust ein. Nun findet er es "schade, daß der Erfolg ausgeblieben ist". Da nämlich nur 2.000 Eintrittskarten verkauft wurden, schätzt die oppositionelle (ganz) "Linke Liste" nun sogar ein Defizit von "200.000 bis 250.000 Euro", was einen Rückgriff auf die 160.000 Euro Haushaltsrücklagen notwendig machen würde. Der Nachwuchspolitiker hat sofort "die politische Verantwortung" übernommen und ist zurückgetreten. Der Westdeutschen Allgemeinen vertraute er aber in Manier eines "Haushaltsexperten" der politischen Profiliga an, daß man "trotzdem Tolles geleistet" habe.

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