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Dummheit eingeplant

Wieder eine Blamage für US-Präsident George W. Bush: US-Medien berichten, daß der Irak entgegen der Darstellung der amerikanischen und britischen Regierungen wohl doch über keine Massenvernichtungswaffen verfügte. Nächste Woche solle der Bericht der vom ehemaligen UN-Waffeninspekteur David Kay geführten amerikanischen Iraq Survey Group der CIA vorgelegt werden. Doch fänden sich darin keine konkreten Beweise für die Existenz der verbotenen Waffen. Die gemeinsam vom US-Außenministerium und dem Pentagon bestellten 1.200 Mitarbeiter hatten im Mai eine bei der Suche nach Massenvernichtungswaffen erfolglose Sondereinheit der US-Armee abgelöst. Daß sich das von der US-Propagandamaschinerie aufgebaute Bedrohungsszenario so nicht mehr aufrechterhalten läßt, beweist auch das Eingeständnis von Präsident Bush, wonach es keine Belege für die Verwicklung Saddam Husseins in die Anschläge vom 11. September 2001 gebe. Nach einer Meinungsumfrage der Washington Post vermuten sieben von zehn Amerikanern Saddam als Drahtzieher der Terroristen. Da läßt sich dann auch die Botschaft transportieren, im Irak würden nur deshalb keine Massenvernichtungswaffen gefunden, weil diese vor Beginn der anglo-amerikanischen Invasion in den benachbarten „Schurkenstaat“ Syrien geschafft worden seien. US-Regierungskreise kommunizieren bereits, das feindselige Verhalten Syriens sei besorgniserregend. Anscheinend rechnet die US-Administration mit der Dummheit als einer Konstante der Menschheitsgeschichte.

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