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Mecklenburg-Vorpommern: AfD: Umfrage-Sensation im Norden

Mecklenburg-Vorpommern: AfD: Umfrage-Sensation im Norden

Mecklenburg-Vorpommern: AfD: Umfrage-Sensation im Norden

Die Stimmung dreht sich zugunsten der AfD: Großdemo in Lubmin für die Inbetriebnahme von Nordstream 2.
Die Stimmung dreht sich zugunsten der AfD: Großdemo in Lubmin für die Inbetriebnahme von Nordstream 2.
Die Stimmung dreht sich zugunsten der AfD: Großdemo in Lubmin für die Inbetriebnahme von Nordstream 2 im September. Foto: picture alliance/dpa | Stefan Sauer
Mecklenburg-Vorpommern
 

AfD: Umfrage-Sensation im Norden

SCHWERIN. Laut einer Infratest-dimap-Umfrage im Auftrag des NDR kommen die politischen Verhältnisse nun auch in Mecklenburg-Vorpommern ins Rutschen. Die AfD kann massiv zulegen und holt beinahe die als uneinholbar geltende SPD ein.

Bei der Landtagswahl vor 13 Monaten hatte die SPD unter Ministerpräsident Manuela Schwesig noch knapp 40 Prozent erzielt. Jetzt steht sie nur noch bei 28 Prozent – ein Minus von zwölf Punkten. Die AfD dagegen verbessert sich um mehr als sieben Punkte auf 24 Prozent. Bei einer Bundestagswahl wäre der Abstand sogar noch geringer: Dann würden 25 Prozent SPD und 24 AfD wählen.

AfD holt 19 Punkte auf

Wie sehr sich die Stimmung gedreht hat, macht auch ein anderer Vergleich deutlich: Beim jüngsten Urnengang hatten noch 23 Prozentpunkte zwischen den beiden Parteien, die die ersten beiden Ränge erreichten, gelegen. Offenbar honorieren die Wähler, daß die AfD für den Kauf von russischem Gas und ein Ende der Rußland-Sanktionen plädiert, um die Energiepreise zu senken.

Mit deutlichem Abstand auf die AfD folgt die CDU. Sie kommt auf 17 Prozent. Das sind zwar knapp vier Punkte mehr als bei der vorigen Wahl, aber weniger als bei der vergangenen Umfrage im Juni. Die Linke würde sich leicht auf 11 Prozent verbessern. Die rot-rote Koalition verfügt derzeit dennoch mit 39 Prozent über keine Mehrheit mehr.

Die Grünen würden, wäre am Sonntag Landtagswahl, mit 8 Prozent leicht zulegen. Ihren Abwärtstrend setzt dagegen die FDP fort und würde auch in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Parlament fliegen. Nur noch 4 Prozent wollen sie derzeit wählen – ein Minus von zwei Punkten.

Mit der Arbeit der rot-roten Koalition sind 55 Prozent nicht zufrieden. Auch die einst beliebte Ministerpräsidentin wird von einer Mehrheit abgelehnt. 48 Prozent sind unzufrieden, nur 47 Prozent geben ihr noch gute Noten.

AfD-Landeschef Holm attackiert politische Konkurrenz

AfD-Landeschef Leif-Erik Holm zeigte sich zufrieden mit dem Stimmungsbild. „Auch in Mecklenburg-Vorpommern ist die AfD auf dem Weg, stärkste Kraft zu werden“, sagte er der JUNGEN FREIHEIT. Immer mehr Bürger würden erkennen, „daß die Altparteien unser Land direkt gegen die Wand fahren – im Bund wie im Land“.

Sie hätten die „Nase gestrichen voll, von einer Politik, die alles teurer macht, die für Energieknappheit sorgt, die der illegalen Masseneinwanderung Tür und Tor öffnet und die ihnen immer mehr vorschreiben will, wie sie zu denken und zu reden haben“. Holm zeigte sich zuversichtlich, daß die Zustimmung für die AfD auch weiter wachsen werde.

Auch bundesweit liegt die AfD im Aufwind und verzeichnet derzeit Rekord-Umfrageergebnisse. (fh)

Die Stimmung dreht sich zugunsten der AfD: Großdemo in Lubmin für die Inbetriebnahme von Nordstream 2 im September. Foto: picture alliance/dpa | Stefan Sauer
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