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Auftritt bei „Maischberger“: Selbst Greta Thunberg fordert: Laßt Atomkraftwerke länger laufen!

Auftritt bei „Maischberger“: Selbst Greta Thunberg fordert: Laßt Atomkraftwerke länger laufen!

Auftritt bei „Maischberger“: Selbst Greta Thunberg fordert: Laßt Atomkraftwerke länger laufen!

Die Schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg im Gespräch mit einer Journalistin. Nun fordert sie, deutsche Atomkraftwerke länger am Netz zu behalten
Die Schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg im Gespräch mit einer Journalistin. Nun fordert sie, deutsche Atomkraftwerke länger am Netz zu behalten
Greta Thunberg: Wie wird der deutsche Ableger reagieren? Foto: picture alliance / TT NEWS AGENCY | Claudio Bresciani / TT
Auftritt bei „Maischberger“
 

Selbst Greta Thunberg fordert: Laßt Atomkraftwerke länger laufen!

BERLIN. Die Mitbegründerin der Fridays-for-Future-Bewegung (FfF), Greta Thunberg, hat sich dafür ausgesprochen, deutsche Atomkraftwerke länger am Netz zu lassen. „Wenn sie schon laufen, glaube ich, daß es ein Fehler wäre, sie abzuschalten und sich der Kohle zuzuwenden“, sagte Thunberg im Gespräch in der Talkshow „Maischberger“, die am Dienstag abend in der ARD ausgestrahlt werden soll.

Sie stellt sich damit gegen den deutschen Ableger der Klimagruppierung und auch gegen die Grünen, die einen solchen Schritt kategorisch ablehnen. Es sei „eine schlechte Idee“, auf Kohle zu setzen, solange „das Andere“ noch existiere, betonte die Schwedin. Grundsätzlich sei es jedoch wichtig, vor allem in erneuerbare Energien zu investieren.

Thunberg: Klimakrise wie Krieg behandeln

Thunberg forderte, die „Klimakrise“ genauso ernst zu nehmen, wie die Corona-Pandemie oder den Krieg in der Ukraine. „Jeder Krieg ist ein Desaster. Auf ganz vielen Ebenen. Aber wir müssen in der Lage sein, uns mit verschiedenen Dingen zur selben Zeit zu beschäftigen.“

In Deutschland ringt die Bundesregierung seit Wochen mit der Frage, wie lange die deutschen Kernkraftwerke noch am Netz bleiben sollen. Derzeit blockiert Finanzminister Christian Lindner (FDP) einen Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), der nur zwei Meiler als Reserve bis Frühjahr behalten will.

FDP nutzt die Chance

Lindner nutzte die Äußerungen, um erneut Druck auf die Grünen auszuüben. „Ich begrüße den Zuspruch der FfF-Initiatorin Greta Thunberg für die FDP-Position, unsere #Kernkraftwerke am Netz zu lassen“, schrieb Lindner auf Twitter. „In diesem Energiekrieg muß alles ans Netz, was Stromkapazitäten schafft. Die Gründe sprechen für sich – ökonomisch und physikalisch.“

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Andrew Ullmann behauptete: „Greta würde FDP wählen.“

(ho)

Greta Thunberg: Wie wird der deutsche Ableger reagieren? Foto: picture alliance / TT NEWS AGENCY | Claudio Bresciani / TT
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