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Kosten zu hoch: Energiekrise: Thüringer Hotels erwägen vorübergehende Schließung im Winter

Kosten zu hoch: Energiekrise: Thüringer Hotels erwägen vorübergehende Schließung im Winter

Kosten zu hoch: Energiekrise: Thüringer Hotels erwägen vorübergehende Schließung im Winter

Hotel-Inhaberin an der Rezeption: Die hohen Kosten aufgrund der Energiekrise können nicht einfach an die Kunden weitergegeben werden
Hotel-Inhaberin an der Rezeption: Die hohen Kosten aufgrund der Energiekrise können nicht einfach an die Kunden weitergegeben werden
Hotel-Inhaberin an der Rezeption (Symbolbild): Die hohen Energiekosten können nicht einfach an die Kunden weitergegeben werden Foto: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst
Kosten zu hoch
 

Energiekrise: Thüringer Hotels erwägen vorübergehende Schließung im Winter

ERFURT. Mehrere Hotels in Thüringen haben aufgrund der galoppierenden Energiekosten eine zeitlich befristete Schließung während der Wintermonate in Betracht gezogen. Überhaupt Zimmer in dieser Zeit anzubieten, sei oftmals nicht mehr rentabel, sagte der Geschäftsführer des Thüringer Hotel- und Gaststättengewerbes Dehoga, Dirk Ellinger, dem MDR.

Die Unternehmen könnten die Preissteigerungen nicht einfach an die Gäste weitergeben. Ein Zimmer für 300 Euro sei schlicht nicht zu vermitteln. Allerdings drohten Schwimmbäder und Wellness-Anlagen Schaden zu nehmen, wenn sie länger nicht in Betrieb genommen werden.

Energiekrise läßt ganze Branchen verzweifelt zurück

Es sei nun an der Politik, für Planungssicherheit zu sorgen. Energie müsse bezahlbar bleiben. Bislang könnten Hotels möglichen Gästen keine Auskunft bei Anfragen für einen Winterurlaub geben.

Zuletzt hatten sich immer wieder ganze Branchen aufgrund der hohen Energiekosten mit Hilferufen an die Bundesregierung gewandt. So drohen Deutschland etwa Lücken in der Lebensmittelversorgung, weil die Hersteller von Tiefkühl- und Frischwaren die Produktionskosten nicht mehr stemmen können. (zit)

Hotel-Inhaberin an der Rezeption (Symbolbild): Die hohen Energiekosten können nicht einfach an die Kunden weitergegeben werden Foto: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst
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