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Innovationen unerwünscht

Transrapid, Fax, MP3 – alles Erfindungen aus Deutschland, das große Geschäft machen jedoch andere damit. Während der Transrapid in Shanghai verkehrt, kommt die deutsche Politik nicht in die Puschen. Die Spitzentechnologie von Siemens und Thyssen-Krupp wird in China weiterentwickelt. Milliarden an Entwicklungskosten werden versenkt, weil die Referenzstrecke totgeredet wird. Die große Kreativität deutscher Tüftler reicht nicht aus, ihre Erfindungen marktfähig werden zu lassen. Dabei sind sie die Grundlage für ein hohes Produktivitätswachstum, das für Konkurrenzfähigkeit im Ausland genauso wichtig ist wie für Investitionen und die Zunahme der Beschäftigung im Inland. Fehlende Finanzmittel verhinderten 2000 60 Prozent der Innovationsvorhaben. Dafür nötiges Risikokapital machte 2003 in Deutschland 0,034 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Fast 0,2 Prozent waren es in den USA. Generelle Steuererleichterungen für forschende Unternehmen würden es vielen Mittelständischern ermöglichen, in die Forschung einzusteigen. Großbritannien ist hier Vorbild. Der Mangel an Innovationen in der Vergangenheit hat Fachkräftemangel erzeugt. Wer studiert schon Fächer, die am Ende Arbeitslosigkeit bedeuten. In Deutschland betrug die Zahl der Absolventen von technisch-mathematischen, ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studiengängen je 100.000 Einwohner 40 Prozent der von Finnland, 45 Prozent der von Frankreich und 67 Prozent der von Japan. Das Fehlen von Fachpersonal kippt in Deutschland heute Innovationsprojekte. Schuld daran ist die Politik in Berlin und die kurzsichtige Personalplanung der Firmen, die in den letzten fünfzehn Jahren 80.000 Ingenieure nach Hause geschickt haben.

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