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Der Traum vom Wasserstoffzeitalter

Träumen ist menschlich. Das Solar- und Windkraftzeitalter ist bereits ein alter Traum, von dem in der Realität aber nur wenig vorzufinden ist. Nur zwei Prozent des deutschen Energiebedarfs werden trotz großzügiger Zuwendungen durch Alternativenergien gedeckt. Wo der eine Traum platzt, entsteht ein neuer: das Wasserstoffzeitalter. Bis 2050 soll es soweit sein, zumindest nach den Plänen des EU-Kommissionspräsidenten Romano Prodi. 600 Millionen Euro Fördermittel sollen dafür locker gemacht werden. Doch wache Wissenschaftler rechnen vor, daß so einfach das Glück von einer sauberen Zukunftstechnologie nicht zu haben ist. Denn dann müßte mit Strom Wasserstoff erzeugt werden, um dann wieder Energie daraus zu machen. Das würde einen Energieverlust von 65 Prozent mit sich bringen, sagt Jürgen Garche, Vorstandsmitglied am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg, laut dem Magazin Bild der Wissenschaft. Also kann man das Fördergeld gleich in die Alternativenergien investieren und hätte unter dem Strich mehr davon, warnen Umweltexperten. Wie wäre es mit Energiesparen? Und wie steht es um die demographische Variable? Mehr Kinder und Zuwanderer brauchen auch mehr Energie. Da sind Zuwanderungsfreunde ebenso gefragt nachzudenken wie all jene, die an der Schraube der Geburtenratenrate drehen wollen. Alles kann man nicht zugleich haben: mehr Menschen und mehr Ressourcenschonung, Frieden und Harmonie. Da wird man von dem Traum des Wasserstoffzeitalters, das alle Widersprüche in sich auflöst, schon aufwachen müssen. Sonst endet alles sehr schnell in einem Alptraum, weil alles anders kommt, als man denkt.

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