Michael Hauke, Verleger

Wo möchten Sie am liebsten sein? Am Wasser, mit einem Glas in der Hand. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für Antipasti, guten Rotwein, aber auch für ein Deutschland-Spiel. Was bedeutet Heimat für Sie? Meine Frau und meine Kinder. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Zuallererst meine Familie, dann meine Freunde, aber auch mein Verlag und meine Mitarbeiter. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Ablehnung links- und rechtsradikaler Ansichten. Von ihnen kam der Anstoß, mich politisch zu engagieren. Alles was aus mir beruflich geworden ist, geht darauf zurück. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Meinhard Miegel: „Die deformierte Gesellschaft“ und ähnliche Bücher über das Ausufern des Sozialstaats. Welche Musik mögen Sie? Sertanejo (Brasilien), Klassik, Reinhard Mey, Udo Jürgens. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Der Mauerfall 1989 und der darin eingebettete Untergang des gesamten Ostblocks. Was möchten Sie verändern? Die Bürger aus der hemmenden Umklammerung des Sozialstaats lösen. Die Eigenverantwortung des Einzelnen stärken. Die Menschen machen lassen, statt sie zu versorgen und alles zu regulieren. Leistungsgerechtigkeit statt „sozialer Gerechtigkeit“. Kurz: Mehr Freiheit, weniger Sozialismus. Woran glauben Sie? Immer noch an die Freiheit. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Neues und Fremdes zu probieren statt es abzulehnen. Respekt vor jedem einzelnen. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Mist, daß dieses schöne Leben irgendwann vorbei ist. Michael Hauke , 39, ist Inhaber des 1991 von ihm gegründeten Hauke-Verlages (www.hauke-verlag.de) mit Sitz in Fürstenwalde/Spree und gibt Anzeigenzeitungen für Berlin und Brandenburg heraus.

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