Festlich

Die ersten der über 300 Gäste erschienen eine gute Stunde vor Beginn der Festveranstaltung. Am Ende blieb kaum ein Stuhl im großen Saal der Italienischen Höfe der Zitadelle Spandau leer. Zum fünften Mal verlieh die JUNGE FREIHEIT — und zum zweiten Mal in Kooperation mit der von Caspar von Schrenck-Notzing gegründeten Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) — den Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten für außergewöhnliche journalistische Leitungen und den Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für Publizistik, mit dem das Lebenswerk eines herausragenden Publizisten gewürdigt wird. Als Ehrengäste der Verleihung begrüßte JF-Chefredakteur Dieter Stein   unter anderen die Witwe Gerhard Löwenthals, Ingeborg Löwenthal, den Historiker Ernst Nolte, den Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche sowie die Stadtälteste von Berlin, Ursula Besser. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an den 84jährigen Journalisten und Autor Peter Scholl-Latour, dessen Tätigkeit als Berichterstatter aus Krisen- und Konfliktregionen der ganzen Welt zahllose Bestseller, viele von ihnen inzwischen wahre Klassiker, hervorbrachte. Gewürdigt wurde Scholl-Latours Werk auf kongeniale Weise durch den früheren Oberstarzt der Bundeswehr, den Gründer und Leiter eines Kinderhilfswerks für Afghanistan, Reinhard Erös, der die Maßgeblichkeit soldatischer Tugenden auch für das journalistische Wirken Scholl-Latours hervorhob. Mit dem Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten wurde die freie Journalistin und Autorin Ellen Kositza geehrt. In seiner Laudatio auf die 35jährige sechsfache Mutter verwies der Deutschlandfunk-Journalist Jürgen Liminski auf die Bedeutung, die Familie — und damit auch die von Kositza stets verfochtene Anerkennung der Frau als Mutter — für einen freiheitlichen Staat habe. Wo die Natur des Menschen durch „Gender-Mainstreaming-Apostel“ in Frage gestellt werde, drohe eine im Kern totalitäre Gesellschaft. Neben der Verleihung des Gerhard-Löwenthal-Preises wurde auf der diesjährigen Festveranstaltung mit dem 22jährigen Johannes Schüller auch der Gewinner des ersten JF-Autorenwettbewerbs ausgezeichnet. Der Student der Germanistik aus Dresden hatte die Konkurrenz von knapp zwei Dutzend Beiträgen mit einer Reportage unter dem Titel „Stadt der Moderne — eine Stadt ohne Erinnerung?“ über ein für Kontroversen sorgendes Wandgemälde des jungen Malers Benjamin Jahn Zschocke in Chemnitz gewonnen. Die ungekürzten Redetexte und weitere Informationen im Internet unter www.gerhard-loewen­thal-preis.de Foto: Gewinner des Autorenwettbewerbs: Johannes Schüller

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