Superwahljahr

 

Martin Tielke, Autor und Bibliothekar

Wo möchten Sie am liebsten sein? Ich bin kein Romantiker, der immer da sein möchte, wo er gerade nicht ist. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Guten Bordeaux. Was bedeutet Heimat für Sie? „Was allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war“ (Ernst Bloch). Was ist Ihnen wichtig im Leben? Dahin zu kommen, wo noch keiner war (siehe oben). Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Das Bewußtsein von der Gnade der späten Geburt. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Zweifellos die Bibel. Welche Musik mögen Sie? Ich liege täglich vor Johann Sebastian Bach auf den Knien. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Der Übergang zum Monotheismus. Was möchten Sie verändern? Mich. Woran glauben Sie? Daß der Verlust des Glaubens ein Problem ist. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? „Werte“ gehören in die Ökonomie. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Ein großes Fragezeichen. Dr. Martin Tielke , Jahrgang 1948, ist Buchautor und wissenschaftlicher Bibliothekar. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Soziologie in Marburg, Göttingen und Berlin. 1978 wurde er an der Freien Universität Berlin promoviert. Sein neuestes Buch „Der stille Bürgerkrieg. Ernst Jünger und Carl Schmitt im Dritten Reich“ ist soeben im Berliner Landt-Verlag erschienen.

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