Johannes Rogalla von Bieberstein, Historiker

Wo möchten Sie am liebsten sein? Vor dem Kamin mit meiner Frau und unserem Dackel. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für meine beiden Töchter und meinen Sohn. Was bedeutet Heimat für Sie? Vertrautheit mit Natur, Menschen und Kultur. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Die Aufforderung an die Johanniter „Wehr dem Bösen, hilf zum Guten“. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Meine Mutter ihre Liebe, mein Vater sein preußisches Rechtsbewußtsein. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Das von Martin Luther übersetzte „Buch der Bücher“. Welche Musik mögen Sie? In meinem Internat, in das ich als Zwergschüler kam, wurde meine Liebe zur klassischen Musik geweckt. Welches Ereignis ist für die Welt das entscheidendste gewesen? Für mich war es die Flucht aus der sowjetische Besatzungszone im Herbst 1945 vor dem Gulag-Lager Mühlberg an der Elbe. Was möchten Sie verändern? Das stickige Meinungsklima mit der Parteilinie der verfolgungssüchtigen „politisch Korrekten“. Woran glauben Sie? Daß das Unrecht besiegt werden kann. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Die bewährten Tugenden und die Zehn Gebote. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Der Tod beendet das Leben und seine Plagen, er ist das Tor zu einem neuen. Dr. Johannes Rogalla von Bieberstein , 66, ist Historiker, Bibliothekar und Buchautor. 2002 veröffentlichte er im Antaios-Verlag das Buch „‚Jüdischer Bolschewismus‘. Mythos und Realität“. Dieses Buch inspirierte Martin Hohmann und brachte Rogalla von Bieberstein 2003 in die Schlagzeilen.

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