Theodor Schweisfurth, Völkerrechtler

Wo möchten Sie am liebsten sein? Zusammen mit meiner Frau am Grunewaldsee oder auf dem besonnten Gendarmenmarkt. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Ist mir bisher nur einmal passiert: am 9. November 1989. Sonst gilt: Immer mit der Ruhe! Was bedeutet Heimat für Sie? Die emotionale Verbundenheit mit der vertrautesten Landschaft. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Der Familienzusammenhalt und die lebenslangen Freundschaften, insbesondere mit Mitgliedern meiner Studentenverbindung. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? „Vom Vater hab ich die Statur“, von beiden die Lebensfreude. Sich durch widrige Lebensumstände nicht unterkriegen lassen. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Theodor Fontane, Der Stechlin. Welche Musik mögen Sie? Von Telemann bis Mendelssohn-Bartholdy, deutsche und russische Volkslieder. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? In jüngster Zeit die Kernspaltung. Was möchten Sie verändern? Die Vorherrschaft betriebswirtschaftlichen Denkens in allen außerbetrieblichen Lebensbereichen. Woran glauben Sie? An Lessings Ringparabel. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Familienzusammenhalt; Heimatverbundenheit bis hin zum Weltbürgerbewußtsein. Engagement bei der Berufsausbildung und -ausübung. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? „Komme, wann du willst, Freund Hein, mich zur Ruh zu bringen.“ Dr. Theodor Schweisfurth , 69, ist emeritierter Universitätsprofessor für öffentliches Recht an der Europauniversität Viadrina Frankfurt (Oder) und wohnt in Heidelberg.

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