Markus Krall Freiheit oder Untergang

 

Stefan Scheil, Historiker

Wo möchten Sie am liebsten sein? Am Trasimenischen See, Ende Mai. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für Zusammensein mit der Familie. Was bedeutet Heimat für Sie? Ein Ziel, immer wieder neu zu erreichen. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Nicht zuviel Zeit auf Gegner zu verschwenden. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Liebe, Hoffnung und Selbstachtung. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Karl Popper „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“. Welche Musik mögen Sie? Von Beatles über Orff bis Weissglut. Welches Ereignis ist für die Welt das entscheidendste gewesen? Der Quantensprung der europäischen Zivilisation nach der Renaissance. Was möchten Sie verändern? Zum Beispiel einfältige Geschichtsbilder und die Resignation, die sie gerade in Deutschland verursachen. Woran glauben Sie? Daran, daß jede Handlung ihren wirklichen Wert in sich selbst trägt. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Freude am Leben und Leistung, Respekt vor sich und anderen und eine Idee von Gott. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Eine Etappe. Dr. Stefan Scheil , 42, ist Historiker und Publizist. Er studierte Geschichte und Philosophie in Mannheim und Karlsruhe und promovierte 1997. Er schreibt unter anderem für die FAZ und ist seit 2000 regelmäßiger Autor der JUNGEN FREIHEIT. Sein jüngstes Buch „1940/41 – Die Eskalation des Zweiten Weltkrieges“ erschien 2005 im Olzog Verlag. 2005 wurde er mit dem Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten ausgezeichnet.

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