Helmut Hellmessen, Bildender Künstler

Wo möchten Sie jetzt am liebsten sein? In Österreich, im sonnigen Hochgebirge. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Um eine exquisite alte Meisterzeichnung im Original zu sehen. Was für eine Schöpferkraft davon ausgeht, welch ein Fluidum. Was bedeutet Heimat für Sie? Die Wurzeln meiner Existenz in Böhmen. Geborgenheit und Wärme in einer vertrauten Umgebung und Landschaft. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Gesundheit und Schaffensfreude. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Den aufrechten Gang für das Leben. In jeder Situation. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Der Roman „Hunger“ von Knut Hamsun. Welche Musik mögen Sie? Beethovens 9. Symphonie, Franz Schubert, Brecht-Weill „Die sieben Todsünden“. Aber auch die leichte Muse. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Das Bekenntnis der Sendung Christi mit der weltüberwinden-den Kraft seiner Lehre. Was möchten Sie verändern? Das Unrecht der Vertreibungen unschuldiger Menschen aus ihrer angestammten Heimat, vollzogen von Regierenden über die Köpfe der Menschen hinweg. Woran glauben Sie? An die positiven, weiterbringenden Werte im Menschen und an die Liebe zur Natur. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Weisheit, Besonnenheit, Treue und Verläßlichkeit. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Die Bedeutung des mittelalterlichen Liedes: „Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben.“ Helmut Hellmessen , 80, freischaffender Künstler, veröffentlichte zuletzt das „Skizzenbuch der Vertreibung“ mit 80 Zeichnungen aus eigenem Erleben.

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