Giovanni Arvaneh, Schauspieler

Wo möchten Sie jetzt am liebsten sein? Wenn es mir gelingt, in der Gegenwart zu bleiben, möchte ich nirgendwo anders mehr sein. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Vor allem, wenn Kinder und Hunde in der Not sind! Was bedeutet Heimat für Sie? Da ich durch meine Eltern viele Heimaten hatte – Italien (Südtirol), Türkei, Frankfurt, München -, fühle ich mich erst jetzt angekommen. Im Augenblick Berlin. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Demut im Leben zu empfinden. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Neben dem Leben, das sie mir schenkten, viele Aufgaben, an denen ich reifen konnte. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? „Die zehnte Prophezeiung von Celestine“ (von James Redfield). Welche Musik mögen Sie? „So many times“ von Gadjo höre ich zur Zeit am liebsten. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Es gibt so viele, die einschneidend wären, aber solange wir nichts daraus lernen – was ist dann das einschneidendste Ereignis? Was möchten Sie verändern? Ich würde Psychodrama und Monodrama bereits in der Grundschule als Pflichtfach einführen. Woran glauben Sie? Daß der Mensch im Grunde genommen gut ist. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Siehe Frage zum einschneidendsten Ereignis. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Ich bin sehr neugierig auf den Tod. Ich habe schon zwei Menschen begleitet. Es war einer meiner schönsten Momente im Leben. Ich habe keine Angst mehr davor. Giovanni Arvaneh , 41, spielt in der ARD-Serie „Marienhof“ die Rolle des Gemüsehändlers Sülo Özgentürk.

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