Die Junge Freiheit nimmt nicht an der Leipziger Buchmesse teil

Der Verlag der Wochenzeitung Junge Freiheit hat seine Teilnahme an der Leipziger Buchmesse zurückgezogen. Im Kündigungsschreiben wirft JF-Geschäftsführer Dieter Stein dem Direktor der Leipziger Buchmesse, Oliver Zille, vor, mit der von linksradikalen Verlagen initiierten Aktion „#verlagegegenrechts“ zu kooperieren. Durch eine einseitige und ungünstige Standplazierung in einem von der Messe konstruierten „rechtsextremen Block“ von Verlagen sei eine Messeteilnahme absolut rufschädigend und wirtschaftlich sinnlos, so Stein.

Dieter Stein: „Die Leipziger Messe, zu 100 Prozent im Besitz der öffentlichen Hand, wäre streng zu politischer Neutralität verpflichtet. Herr Zille, der mit der linksradikalen Aktion ’Verlagegegenrechts’ kooperiert, hat damit der Leipziger Buchmesse als fairem Partner für alle Verlage geschadet.“

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