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Kein Lebensrecht für behinderte Kinder?

Mechthild Löhr kritisiert PID-Entscheidung

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) bleibt in Deutschland erlaubt. Ein entsprechender Antrag erhielt am Donnerstag im Bundestag die notwendige Mehrheit. Danach dürfen Paare künftig unter bestimmten Voraussetzungen Gentests an ihren durch künstliche Befruchtung erzeugten Embryonen durchführen lassen. Die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben, Mechthild Löhr, schreibt dazu in der am Freitag in Berlin erscheinenden Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT: „Langsam kommen wir der schönen neuen Welt näher, in der nur die geboren werden, deren gesunde Nützlichkeit bereits vor der Geburt getestet wurde.“

In Deutschland hofften 120 Reproduktionszentren auf ein wachsendes Neugeschäft, so Löhr, da die Bereitschaft sinke, auch behinderten Kindern das Recht auf Leben zu sichern. „Die PID-Befürworter wollen entscheiden, ab wann ein Mensch ein Mensch ist und ob dessen Leben lebenswert ist oder nicht“, erklärt Löhr in der JUNGEN FREIHEIT.

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