FRANKFURT AM MAIN. Der Deutsche Fußball-Bund hat sich von Schwarz-Rot-Gold verabschiedet. Beim Bundestag in Frankfurt präsentierte der Verband ein neues Logo. Ohne die Nationalfarben.
Im 125. Jahr seines Bestehens zeigte sich der DFB mit drei ineinander verschlungenen Linien in Grüntönen. Diese sollen künftig Organisation, Gesellschaft und Sport symbolisieren.
Damit verschwinden erstmals seit 2003 die schwarz-rot-goldenen Streifen, die im alten Logo den nationalen Bezug markierten. „Der neue Markenauftritt steht für Klarheit, Innovationskraft und Modernität“, erklärte Geschäftsführer Holger Blask. Der Verband wolle „ein sichtbares Zeichen für seine strategische Weiterentwicklung“ setzen.
DFB klärt Personalfragen
Im Mittelpunkt des Bundestags steht zudem die Wiederwahl von Präsident Bernd Neuendorf, der ohne Gegenkandidat antritt. Der 64jährige frühere Journalist und SPD-Staatssekretär führt den DFB seit 2022 und soll nun für vier Jahre bestätigt werden.
Für Spannung sorgt einzig die Wahl einer Vizepräsidentin: Amtsinhaberin Silke Sinning trifft auf Silke Raml vom bayerischen Landesverband. Neuendorf will außerdem einen neuen Vizeposten für Strategie schaffen.
AKTUALISIERUNGSHINWEIS: In einer früheren Version des Artikels wurde nicht klar, daß das Logo des DFB erst seit 2003 mit Schwarz-Rot-Gold gestaltet war. Tatsächlich kommt der Fußballbund mit dem neuen Logo in DFB-Grün zu seinen Wurzeln zurück. Bereits von 1926 bis 2003 war das Logo ausschließlich in dieser Farbe gehalten.
(rr)







