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Geheimaktion: Bundesregierung holt IS-Anhängerinnen ins Land

Geheimaktion: Bundesregierung holt IS-Anhängerinnen ins Land

Geheimaktion: Bundesregierung holt IS-Anhängerinnen ins Land

Eine Maschine der US-Airforce landet auf dem Rhein-Main-Airport: Deutschland holt IS-Frauen und ihre Kinder zurück Foto: picture alliance/dpa | Andreas Arnold
Geheimaktion
 

Bundesregierung holt IS-Anhängerinnen ins Land

HAMBURG. Die Bundesregierung hat in einer Geheimaktion mehrere Frauen des Islamischen Staates sowie ihre Kinder nach Deutschland geholt. Die vier Frauen und ihre vier Kinder waren in einem kurdischen Gefängnis inhaftiert und sollen nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel nun mit einem Transportflugzeug der US-Luftwaffe nach Frankfurt am Main gebracht werden.

Die Frauen mit deutscher Staatsbürgerschaft waren mit IS-Kämpfern verheiratet und gerieten nach Zusammenbruch des Islamischen Staates 2016 in die Hände der kurdischen Regionalverwaltung. Ein Kind ist bereits volljährig. Mindestens eine der Frauen soll zuvor laut deutschen Ermittlern aktiv an einem Plan für Terroranschläge in Deutschland gearbeitet haben.

Bereits der sechste Transport seit 2019

So werfen Strafermittlungsbehörden Marcia M. vor, heute 33 Jahre alt, zusammen mit ihrem Mann Oguz G. 2016 versucht zu haben, IS-Attentäter nach Deutschland zu schleusen. Zu diesem Zweck wollte Marcia M. IS-Männer mit in Deutschland lebenden Frauen verheiraten. In Deutschland angekommen sollten diese dann Anschläge auf Großveranstaltungen wie Musikfestivals durchführen.

Es ist bereits der sechste Transport von IS-Anhängern nach Deutschland. Dabei handelte es sich überwiegend um Frauen und Minderjährige. Zum ersten Mal holten deutsche Behörden 2019 Häftlinge nach Deutschland. Zuletzt wurden vor einem halben Jahr 27 Kinder und zehn Frauen ausgeflogen. Insgesamt sind noch rund vierzig ehemalige IS-Mitglieder mit deutscher Staatsbürgerschaft in kurdischer Haft. (JF)

Eine Maschine der US-Airforce landet auf dem Rhein-Main-Airport: Deutschland holt IS-Frauen und ihre Kinder zurück Foto: picture alliance/dpa | Andreas Arnold
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