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Die Trans-Kommandeurin fuhr zum Abschied auf dem Einhorn-Einsatzwagen Foto: picture alliance/Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB
LGBTQI in Streitkräften

Bundeswehr-Einheit verabschiedet Trans-Kommandeurin mit Einhorn

STORKOW. Ein Bundeswehr Bataillon hat seine transsexuelle Kommandeurin am Dienstag mit einem als Einhorn umgebauten Einsatzwagen verabschiedet. Anastasia Biefang ist die erste transsexuelle Kommandeurin der Streitkräfte. Sie wechselt als Generalstabsoffizierin ins Bundeswehr-Kommando Cyber- und Informationsraum nach Bonn, berichtete der RBB. Bisher war sie als Kommandeurin des Informations-Bataillon 381 im brandenburgischen Storkow stationiert.

Das Einhorn sei während eines Auslandseinsatzes in Afghanistan das Maskottchen von Biefang gewesen. Zugleich gilt es als Symbol der LGBTQI-Bewegung.

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Ursprünglich war die Soldatin als Mann in die Bundeswehr eingetreten. Ihre Wandlung zur Frau war 2019 Thema der Dokumentation „Ich bin Anastasia“. Seitdem engagierte sie sich für Transgender-Personen in den Streitkräften. So fordert sie etwa ein Vielfaltsmanagement für die Truppe.

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(ag)

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