Vermummte

Hambacher Forst: Angreifer werfen Brandsätze auf Feuerwehr

AACHEN. Linksextreme haben an Heiligabend und in der Nacht zum ersten Weihnachtstag Sicherheitsmänner des Energiekonzerns RWE im Hambacher Forst attackiert. Wie die Polizei Aachen mitteilte, bewarfen die Vermummten die RWE-Mitarbeiter mit Molotowcocktails und Steinen. Dabei seien zwei Fahrzeuge in Brand geraten, zwei weitere durch Steine beschädigt worden.

Als Löschfahrzeuge zu den brennenden Autos vordringen wollten, bewarfen die angeblichen Umweltschützer auch sie mit Steinen. Zudem setzten sie eine Barrikade in Brand, um das Fortkommen der Werksfeuerwehr zu behindern. Die Unbekannten flüchteten der Polizei zufolge anschließend in den Wald. Von den Attacken soll es Videoaufzeichnungen geben.

Polizei mit Hubrschrauber und zahlreichen Beamten im Einsatz

Die Polizei war mit zahlreichen Beamten und einem Hubschrauber im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs, vorsätzlicher Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Im Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen war es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Attacken auf Polizei und RWE-Mitarbeiter gekommen. Der Konzern will einen Teil des Waldes roden, um den benachbarten Tagebau Hambach zu erweitern.  Das Oberverwaltungsgericht Münstern verhängte im Oktober per Eilbeschluß einen Rodungsstopp. (ls)

Polizei im Hambacher Forst (Archivbild) Foto: picture alliance/Marcel Kusch/dpa

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