„Ehe für alle“

220.000 Unterschriften gegen Homo-Ehe eingereicht

BERLIN. Der „Bus der Meinungsfreiheit“ hat am Freitag seinen letzten Tourstop in Berlin erreicht und im Kanzleramt die Petition „Ehe bleibt Ehe“ eingereicht. Ein Bündnis aus den Organisationen „CitizenGO“ und „Demo für alle“ hatte rund 220.000 Unterschriften gegen die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare gesammelt. Um für die Petition zu werben, war das Bündnis in einem Bus durch zehn deutsche Städte gereist. Dabei standen auch andere Themen wie Gender oder Meinungsfreiheit im Fokus ihrer Aufklärungsarbeit.

Er sei angenehm überrascht von den Gesprächen mit interessierten Bürgern gewesen, betonte Eduard Pröls von „CitizenGO“ gegenüber der JF. Die Reise sei jedoch nicht darauf angelegt gewesen, Massen zu mobilisieren. Vielmehr wolle man ein Bewußtsein für die Problematik schaffen und ins Gespräch kommen.

Ein Aktivist von „Demo für alle“ im Gespräch Foto: JF/Harms

Die Ehe existiere zwischen einem Mann und einer Frau, weil nur aus diesem Lebensbund Kinder entstehen könnten, sagte Hedwig von Beverfoerde von „Demo für alle“ in Berlin. Die Ehe habe der Staat nicht erfunden, sondern vorgefunden. Deshalb sei es wichtig, die Institution Ehe vor staatlichem Einfluß zu schützen. Etwa 60 Gegendemonstranten versuchten die Veranstaltung durch einzelne Zwischenrufe zu stören. Größere Zwischenfälle gab es jedoch nicht. (ha)

„Ehe bleibe Ehe“: Der Bus der Meinungsfreiheit vorm Paul-Löbe-Haus in Berlin Foto: Harms

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