Dom in Köln
Dom in Köln: Licht aus spart auch Kirchensteuern Foto: picture alliance/Horst Ossinger

Wegen Pegida-Demonstration
 

Politiker loben Verdunkelung von Kölner Dom

KÖLN. Die Ankündigung des Kölner Domkapitels, während einer geplanten Pegida-Demonstration am kommenden Montag die Außenbeleuchtung abzustellen, ist auf Zustimmung gestoßen. Dies sei ein sehr „beachtenswertes und auch richtiges Signal“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich.

Auch die CDU zeigte sich begeistert. „Ich bin als Katholik und Politiker froh über dieses klare Zeichen der Abgrenzung in meiner Kirche“, betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Röttgen. FDP-Chef Christian Lindner bezeichnete die Pegida-Proteste als „Angriff auf die Liberalität unseres Landes“.

Das Kölner Domkapitel hatte am Mittwoch mitgeteilt, „die Hohe Domkirche möchte keine Kulisse für diese Demonstration bieten“. Deswegen werde „als unübersehbares Zeichen des Protests gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Rassismus“ für den Zeitraum der Demonstration zwischen 18.30 und 21 Uhr die Außenbeleuchtung des Kölner Domes abgeschaltet. Zu diesem Zeitpunkt soll eine Pegida-Demonstration vor dem Gotteshaus stattfinden. (ho)

Dom in Köln: Licht aus spart auch Kirchensteuern Foto: picture alliance/Horst Ossinger
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