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Anti-Pegida-Proteste
Anti-Pegida-Proteste in Duisburg: Linke Brutalität Foto: picture alliance / dpa

Linksextremismus
 

Duisburger Polizeipräsidentin über Ausschreitungen entsetzt

DUISBURG. Mit Entsetzen hat die Duisburger Polizeipräsidentin Elke Bartels auf schwere Krawalle bei Anti-Pegida-Protesten am Montag reagiert. Bartels, die den Einsatz vor Ort verfolgte, zeigte sich laut Mitteilung der Polizei erschrocken „über die Brutalität, mit der linke Chaoten die eingesetzten Polizisten attackierten“. Bei Versuchen, Polizeisperren zu durchbrechen, wurden insgesamt vier Polizeibeamte verletzt, drei von ihnen sind dienstuntauglich. „Ich wünsche der verletzten Kollegin und den Kollegen baldige Genesung“, sagte Bartels.

An der Pegida-Demonstration nahmen laut Polizeiangaben sechshundert Personen teil, womit die Erwartungen des Veranstalters übertroffen wurden. Gegen den Umzug hatten drei Vereinigungen Demonstrationen angemeldet. Der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Initiative gegen Duisburger Zustände und das Duisburger Netzwerk gegen Rechts riefen zu Protesten auf. Rund viertausend Menschen waren nach Polizeischätzungen diesen Aufrufen gefolgt. Es kam zu zwei Verhaftungen.

In der Vergangenheit war es immer wieder zu linksextremen Ausschreitungen bei Anti-Pegida-Protesten gekommen. Alleine am vergangenen Montag sind dabei deutschlandweit mindestens 18 Polizeibeamte verletzt worden. Nach Terrordrohungen gegen den Dresdner Pegida-Initiator Lutz Bachmann wurde in Dresden ein allgemeines Demonstrationsverbot erlassen. (FA)

Anti-Pegida-Proteste in Duisburg: Linke Brutalität Foto: picture alliance / dpa
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