Joachim Kuhs
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Bildungspolitik
 

Linke will Homosexualität im Schulunterricht

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Jungendliche auf dem Christopher-Street-Day in San Fransisco 2012: Vorurteile schon in der Grundschule bekämpfen Foto: Wikimedia/ Victorgrigas mit CC-Lizenz https://tinyurl.com/3hth25

DRESDEN. Die sächsische Fraktion der Linkspartei will per Gesetz Homosexualität zum Thema in der Grundschule machen. Kinder sollen hier „sexuelles Leben von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intersexuellen“ kennen lernen, zitiert die Bild-Zeitung aus dem Entwurf. „Die bisherige Vermittlung des Rollenbildes von Mann und Frau ist rückschrittlich“, sagte die bildungspolitische Sprecherin der Linkspartei, Cornelia Falken, zur Begründung.

Erst vor kurzem hat die Bundestagsfraktion der Grünen einen „Nationalen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie“ an Schulen gefordert. Mit deutschlandweiten Förderprogrammen sollen „queere Jugendliche“ unterstützt werden. Auch der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), hatte einer Schwulenfeindlichkeit den Kampf angesagt. Über neue Bildungspläne im Schulunterricht solle diese stärker thematisiert werden.

Im Herbst soll der Gesetzesentwurf der Linkspartei verhandelt werden. Derzeit ist eine Mehrheit aber eher unwahrscheinlich. (FA)

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