Hoefinghoff_Piraten

Überfall
 

Berliner Piratenpolitiker bestreitet Prügelvorwürfe

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Oliver Höfinghoff: Extremistische Äußerungen Foto: Berliner Abgeordnetenhaus

BERLIN. Der Berliner Piratenpolitiker Oliver Höfinghoff hat Vorwürfe bestritten, er habe am vergangenen Wochenende drei Mitglieder der rechtsextremen Szene mit Flaschen und Stühlen beworfen. Über seinen Anwalt ließ das Mitglied des Abgeordnetenhauses mitteilen, er sei von einem angeblich rechtsextremen Zeugen zu Unrecht verdächtigt worden.

Hintergrund ist ein Zwischenfall am Rande einer linksextremen Demonstration am Pfingstsonntag in Berlin. Dabei kam es nach einem „antifaschistischen Putzspaziergang“ zu einem brutalen Überfall auf drei Personen, die von den Linksextremisten als Mitglieder der „rechten Szene“ identifiziert wurden.

Selbsternannter „Politkommissar“

Die Angegriffenen flüchteten schließlich in einen Imbiß. Die Täter bewarfen das Lokal dann mit Flaschen und Stühlen. Die eintreffende Polizei nahm zwei Tatverdächtige aus der „Antifaszene“ im Alter von 25 und 35 Jahren fest. Ob sich darunter auch der 35 Jahre alte Höfinghoff befand, wollte die Berliner Polizei auf JF-Nachfrage weder bestätigen noch dementieren. Die mutmaßlichen Täter erhielten Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Höfinghoff, der sich auf dem Kurznachrichtendienst Twitter selbst als „Politkommissar“ und „Klassenagitator“ bezeichnet, war bereits in der Vergangenheit durch extremistische Äußerungen aufgefallen. So sprach der Abgeordnete nach den linken Krawallen am 1. Mai 2012 davon, daß die Polizei die Situation eskaliert habe. Seine Lebensgefährtin, Mareike Peter, machte mit Gewaltaufrufen gegen den Berliner Polizeipräsidenten von sich Reden. (ho)

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