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Innenministerium
 

Asylzahlen im Mai erneut gestiegen

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Afrikanische Flüchtlinge vor der Küste von Lampedusa: Die meisten Asylbewerber in Deutschland stammen jedoch aus Afghanistan Foto: Wikimedia/Micniosi

BERLIN. Die Zahl der Asylbewerber ist im Mai erneut gestiegen. Laut dem Bundesinnenministerium beantragten 3.425 Personen Asyl in Deutschland. Dies sind 7,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl leicht um 0,1 Prozent.

Die meisten Asylbewerber kommen aus Afghanistan (505), dem Irak (467), Syrien (362) und dem Irak (360). Insgesamt wurden 2012 bisher 19.023 Anträge auf Asyl gestellt. Im Vorjahreszeitraum waren es 17.369. Dies entspricht einem Zuwachs von 9,5 Prozent.

35.000 Verfahren noch offen

Abgelehnt wurden in diesem Jahr die Anträge von 10.029 Personen. 46 Prozent davon wurden abgelehnt, etwa ein Drittel der Asylsuchenden wurde anerkannt oder darf vorerst nicht abgeschoben werden. Die restlichen Anträge wurden zurückgezogen.

Über mehr als 35.000 Asylgesuche hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge noch nicht entschieden. Bereits am Montag war bekanntgeworden, daß weit über eine halbe Million Personen mit Flüchtlingsstatus in der Bundesrepublik leben. (ho)

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