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Linksextremisten bekennen sich zu Anschlag auf Polizeiwache

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Brandsatz gegen Polizeifahrzeug: Linksextremisten bekennen sich zu Angriff auf Polizeiwache Foto: Wikimedia/Silkepølse

BERLIN. Nach dem Brandanschlag auf eine Polizeiwache in Berlin-Friedrichshain ist im Internet ein Bekennerschreiben der linksextremen „autonomen Gruppen“ aufgetaucht. Darin wird der Angriff unter Hinweis auf die Räumung des besetzten Hauses in der Liebigstraße 14 durch Polizeieinheiten im Februar dieses Jahres gerechtfertigt.

Von der Polizeiwache aus seien „Einsätze gefahren worden, um den reibungslosen Ablauf von Kommerz und Profitmaximierung im Friedrichshainer Kiez zu sichern“. Die „autonomen Gruppen“ hofften deswegen „auf ein schnelles Scheitern der Sanierungsarbeiten“. Der Angriff solle außerdem an alle erinnern, die derzeit im Gefängnis sitzen.

Für den ersten Mai kündigte die Gruppe einen „entschlossenen“ Angriff auf die Polizei an: „Wann und wo wir zuschlagen, bestimmen wir!“ Dem Nachfolger des scheidenden Berliner Polizeipräsidenten Dieter Glietsch kündigten die Linksextremen einen „feurigen Gruß ins Polizeipräsidium“ an.

Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet

Daß bei dem Angriff eine Putzkraft im Gebäudeinneren nur knapp dem ausgebrochenen Feuer entkommen war, bestritten die Gewalttäter: „Zum Zeitpunkt, als die Brandsätze durch die offenstehende Tür in den Vorraum flogen“ habe sich kein „Bulle“ mehr dort aufgehalten. Alles andere seien „Lügen und schlechte Propaganda der Polizeipresse“.

Inzwischen hat die Generalbundesanwaltschaft die Untersuchungen Fall übernommen. Der Nachrichtenagentur dpa sagte ein Sprecher, es werde wegen versuchten Mordes und besonders schwerer Körperverletzung ermittelt.

Die „autonomen Gruppen“ sind durch ähnliche Taten bereits aufgefallen. Im vergangenen Jahr veröffentlichten sie zudem einen sogenannten „Polizeibericht 2010“, in dem genaue Anleitungen zum Angriff auf Polizisten gegeben werden. (ho)

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