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Euro-Kritiker
 

Henkel erwägt Parteigründung

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Hans-Olaf Henkel schließt die Gründung einer neuen Partei nicht mehr aus Foto: Visiomedia

BERLIN. Der ehemalige Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, erwägt offenbar die Gründung einer neuen Partei. Sollten die Euro-Kritiker in der FDP um den Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler mit ihrer Mitgliederbefragung zum Euro-Rettungsschirm scheitern, sei die Zeit reif für eine neue Partei, sagte Henkel dem Stern.

„Wenn die Parteispitze verliert, muß sie geschlossen zurücktreten. Wenn sie sich durchsetzt, heißt das für mich: Die Partei kann man vergessen. Viele meinen das ja jetzt schon. Dann gibt es eine neue Partei.“

Merz, Clement, Sarrazin

Als potentielle Mitgründer brachte Henkel den früheren Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag, Friedrich Merz, den ehemaligen Wirtschaftsminister und Ex-SPD-Politiker Wolfgang Clement sowie den früheren Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) ins Spiel. Dies seien „alles richtig gute Leute, die Klartext reden und sich keine Denkverbote auferlegen“.

Eine Zusammenarbeit mit dem Anfang März zurückgetretenen Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) schloß Henkel dagegen aus. „Der hat alle belogen. Seine Glaubwürdigkeit ist irreparabel beschädigt“, kritisierte der ehemalige BDI-Chef. (krk)

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