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Griechenland-Debatte
 

CSU-Politiker kritisiert „Europa Pathos“

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Georg Nüßlein: Der CSU-Abgeordnete fordert ein Ende des „Europa-Pathos“ Foto: georg-nuesslein.de

BERLIN. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein hat eine Versachlichung der Griechenlanddebatte gefordert. Es müsse endlich Schluß mit dem „Europa Pathos“ sein, sagte Nüßlein gegenüber der Berliner Zeitung. Gerade in der Europapolitik seien Fehlentscheidungen an der Tagesordnung.

Besonders die Regierenden versuchten sich unter Mißachtung von ökonomischen Kriterien einen „Platz in den Geschichtsbüchern zu sichern“. Der Wirtschaftsexperte forderte Griechenland auf, sich vom Euro zu trennen und zur Drachme zurückzukehren.

Kritik übte der CSU-Abgeordnete auch an den Berichten der Europäischen Zentralbank und der EU-Kommission, wonach das hochverschuldete Land bald ohne Finanzhilfen auskommen könne. Diese seien „das Papier nicht wert“, auf dem sie gedruckt wurden. Während die Europäische Union in vielen Ländern „korrupte Machtstrukturen oder sinnlose Projekte“ finanziere, müßten die Abgeordneten in Deutschland ihren Bürgern erklären, daß kein Geld für Straßen mehr da sei.

Mit den Grünen droht der Sozialismus

Angesprochen auf eine mögliche Koalition von Union und Grünen sagte Nüßlein, dies sei die „dümmste Variante“ überhaupt. Erst dadurch würden die Grünen überhaupt hoffähig. „Leute wie Jürgen Trittin, Renate Künast oder Claudia Roth sind doch Rote im grünen Gewand“, sagte Nüßlein. Mit ihnen drohe Deutschland Deindustrialisierung und Sozialismus. „Schauen sie mal die Vita dieser Typen an. Das darf man nicht unterschätzen.“ (ho)

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