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1.-Mai-Krawalle
 

Gericht spricht Schüler vom Vorwurf des versuchten Mordes frei

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Urteil: Freispruch für Berliner Schüler Foto: Pixelio/GesaD

BERLIN. Das Berliner Landgericht hat am Donnerstag zwei Schüler vom Vorwurf des versuchten Mordes freigesprochen. Den beiden war vorgeworfen worden, bei den schweren Krawallen im Stadtteil Kreuzberg am 1. Mai 2009 einen Brandsatz auf Polizisten geworfen zu haben. Dabei hatte eine Passantin schwere Verbrennungen erlitten.

Im Dezember hatte das Gericht bereits den Haftbefehl gegen die 17 und 20 Jahre alten Waldorfschüler aufgehoben, da gegen sie kein dringender Tatverdacht mehr vorlag. Die Staatsanwaltschaft plädierte im Prozeß dennoch für eine Verurteilung zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten gegen Rigo B. beziehungsweise vier Jahren und neun Monaten gegen Yunus K.

Die Jugendstrafkammer folgte dagegen dem Antrag der Verteidiger, die einen Freispruch verlangt hatten. Nach Meinung der Richter sei den beiden Angeklagten die Tat nicht nachzuweisen. (vo)

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