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Bayern
 

Evangelische Kirche setzt sich für radikale Moslems ein

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Die Moschee der IGP: Integrationsvorbild oder Wölfe im Schafspelz? Screenshot: JF

PENZBERG. Evangelische Kirchenvertreter haben gegen die Erwähnung der Islamischen Gemeinde Penzberg (IGP) im bayerischen Verfassungsschutzbericht protestiert. In einem offenen Brief zeigten sich zahlreiche evangelische Theologen und Politiker der Region über die Einschätzung der IGP als verfassungsfeindlich bestürzt.

Die IGP werde dadurch „beleidigt und diffamiert, und es wird gezielt versucht, den gesellschaftlichen Frieden in Penzberg zu stören“, heißt es in dem Brief. „Wir verfolgen das Wirken der IGP seit Jahren und staunen über das, was dort erreicht worden ist. Sie, die Mitglieder der Gemeinde und die Bürger der Stadt Penzberg, haben allen Grund stolz darauf zu sein.“

„Verbindungen zum Islamismus sind belegt“

Anders sieht es der bayerische Verfassungsschutz, der trotz juristischer Schritte der IGP an seiner Einschätzung festhält. „Die Verbindungen der IGP zum Islamismus sind durch eine Vielzahl schriftlicher Dokumente belegt“, heißt es im aktuellen Bericht. Beispielsweise besäße die IGP auch Kontakte zur Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG).

„Führende Funktionäre der extremistischen islamischen Verbände IGD und IGMG stehen im Verdacht, neben der Begehung diverser anderer Straftaten auch den internationalen Terrorismus finanziell zu unterstützen“, heißt es in dem Bericht weiter.

„Nach außen offen, tolerant und dialogbereit“

„Die Islamisten geben sich nach außen offen, tolerant und dialogbereit, verfolgen aber insgeheim weiterhin das Ziel einer islamistischen Parallelgesellschaft unter dem Recht der Scharia in Deutschland“, schätzt der Verfassungsschutz die Taktik des Vereins ein. Anders sehen es die Unterzeichner, deren Brief in einem flammenden Plädoyer endet.

„Was Sie erreicht haben, kann aber durch die Attacken gegen Sie nicht geschmälert werden – im Gegenteil! Sie haben sich durch Ihr Wirken eine beispiellose Unterstützung quer durch alle Schichten der Gesellschaft erarbeitet: Mitbürger, Medien, Kirchenmänner und -frauen, Politiker aller demokratischen Parteien bis in die Staats- und Bundesregierung.“

„Bitte halten Sie durch, machen Sie weiter!“

Zuversichtlich heißt es in dem Brief: „Daß eine islamische Gemeinde ein solches Maß an Unterstützung erreicht hat, ist in ganz Deutschland sicherlich ohne Beispiel, ist historisch unerreicht. Niemand, keine islamfeindliche Hetze und auch keine behördliche Instanz, wird Ihnen das je absprechen können (…) Respekt, Penzberg – und bitte halten Sie durch, machen Sie weiter!“ (FA)

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