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Islamisierung
 

Saudi-Arabien plant Islamschule in Berlin

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Gläubige in Saudi-Arabien: Missionierung in Deutschland? Foto: Flickr/RabunWarna

BERLIN. Saudi-Arabien plant offensichtlich die Gründung einer großen Islamschule in Berlin. Nach Informationen der Berliner Morgenpost steht das saudische Königreich bereits in Verhandlungen mit dem Berliner Senat.

Es geht in dem diskreten Geschäft um ein 9.000 Quadratmeter großes Grundstück im repräsentativen Charlottenburger Ortsteil Westend. Auf dem Gelände der ehemaligen Kindertagestätte an der Glockenturmstraße 23-25 soll eine Schule für mehr als 400 Kinder entstehen.

Aggressiver Islam auf dem Lehrplan

Weder die saudische Botschaft noch der Liegenschaftsfonds wollten sich zu dem Geschäft äußern, bei dem es um fünf Millionen Euro gehen soll. Sicher ist nur, daß eine Privatschule dieser Größenordnung keineswegs bloß für Kinder von Diplomaten aus dem streng-islamischen Land errichtet wird.

Obwohl die Senatsschulverwaltung einen entsprechenden Antrag bisher dementiert, kann es als wahrscheinlich gelten, daß die Schule nach dem Vorbild der seit 1994 bestehenden König-Fahd-Akademie in Bonn errichtet wird. 

Vor sieben Jahren kam es zum Skandal um die von deutschen Politikern protegierte Einrichtung, als Journalisten auf mögliche Kontakte der Schule zur Terrororganisation Al-Quaida hinwiesen. Eine anschließende Überprüfung des Lehrplans der Schule offenbarte eine Indoktrinierung der Schüler in Richtung eines aggressiven Islams, der zum Kampf gegen „Ungläubige“ und der radikalen Ablehnung der europäischen Welt aufrief. (FA)

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