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Brandstiftung
 

Brandanschlag auf Postfahrzeuge in Berlin

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DHL-Fahrzeuge: Ziel linksextremer Brandanschläge Foto: Deutsche Post AG

BERLIN. Am frühen Donnerstagmorgen wurden in Berlin erneut mehrere Fahrzeuge der Post-Tochter DHL angezündet. Insgesamt sollen laut Mitteilung der Polizei sieben Wagen „ein Raub der Flammen“ geworden sein. Zeugen hatten den Brand im Stadtteil Tempelhof kurz vor zwei Uhr gemeldet.

Die Flammen griffen auf ein Vordach über, das ebenfalls beschädigt wurde. Die Feuerwehr konnte verhindern, daß weitere Fahrzeuge ebenfalls Feuer fingen. Nach einer Stunde war der Brand gelöscht.

Da ein politischer Tathintergrund „nicht ausgeschlossen werden kann“, hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Linke Kampagne gegen „Deutsche Heereslogistik“

Der zur Post gehörende Paketdienst DHL steht bei Linksextremen schon seit längerer Zeit in der Kritik, da das Unternehmen seit 2002 mit der Bundeswehr zusammenarbeitet und unter anderem Transportaufgaben für Auslandseinsätze deutscher Truppen übernommen hat.

Aus diesem Grund haben verschiedene Gruppen – darunter die sogenannte „Interventionistische Linke“ – eine Kampagne gegen die als „Deutsche Heereslogistik“ bezeichnete Firma begonnen. Vor drei Monaten waren im Zusammenhang damit in Berlin mehrere Briefkästen der Post mit Tarnfarbe beschmiert worden.

Außerdem hatten unbekannte Täter im März drei DHL-Fahrzeuge auf einem Firmengelände in Karlsruhe in Brand gesteckt. In einem Selbstbezichtigungsschreiben hatte sich eine Gruppe „militanter Antimilitaristen“ zu dem Anschlag bekannt. (vo)

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