Brandanschlag auf Bundeswehrfahrzeuge

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Angezündet: Fahrzeuge der Bundeswehr Foto: Heer

DRESDEN. In der Nacht zu Ostermontag ist in Dresden ein Brandanschlag auf 42 Fahrzeuge der Bundeswehr verübt worden. Dabei ist ein Schaden von mindestens drei Millionen Euro verursacht worden.

Vermutlich mehrere Täter waren laut der Polizei über einen Zaun auf das Gelände der Offiziersschule des Heeres gelangt und hatten an mindestens drei Stellen Brandsätze an den Bussen, Last- und Personenwagen gelegt. Stark beschädigt worden sei auch ein Hangar, in dem die Fahrzeuge untergestellt waren.

Wie das sächsische Landeskriminalamt mitteilte, ist noch kein Selbstbezichtigungsschreiben eingegangen. Gegen drei Uhr nachts sollen Wachleute den Brand auf dem Gelände der Albertkaserne, das die zivile Betreiberfirma des Militär-Fuhrparks nutzt, bemerkt haben.

Ähnlichkeiten zu früheren Anschlägen linksextremer Terrorgruppe

Drei Löschzüge der Feuerwehr bekämpften danach den ausgedehnten Brandherd. Die Löscharbeiten wurden jedoch Medienberichten zufolge durch die Explosion der Benzintanks erheblich erschwert. 

In der Vergangenheit war die sogenannte „militante gruppe“ mit ähnlichen Anschlägen hervorgetreten. Die Suche nach deren Mitgliedern, die dem gewaltbereiten linksextremen Spektrum zugeordnet werden, blieb bisher erfolglos.

Wie die Pressestelle der sächsischen Polizei mitgeteilt hat, wurde am Dienstag im Landeskriminalamt eine Ermittlungsgruppe „Albertstadt“ gebildet. (vo)

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