Kölns Oberbürgermeister wehrt sich gegen Vorwürfe

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Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma Foto: Stadt Köln

KÖLN. Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) hat den Vorwurf zurückgewiesen, er habe sich lobend über die Rolle linksextremistischer Gewalttäter bei den Protesten gegen den Anti-Islamisierungskongreß geäußert.

Seine lobende Bilanz der Demonstrationen am vergangenen Wochenende habe sich ausschließlich auf den Verlauf der friedlichen Proteste bezogen, heißt es in einer heute verbreiteten Erklärung der Stadt.

In all seinen Stellungnahmen habe Schramma ausdrücklich die friedlichen und kreativen Protestaktionen der Kölner Bevölkerung gelobt und gleichzeitig die „völlig überflüssigen“ Gewaltaktionen „einiger linker Chaoten“ scharf verurteilt. Er habe die gewaltsamen Proteste ausdrücklich als „unnötig“ und „kriminell“ bezeichnet.

„Sieg der demokratischen Kräfte“

Schramma erinnerte zudem daran, daß er bereits vor dem Kongreß alle Teilnehmer zu friedlichem Protest aufgefordert und gemahnt habe, „sich nicht provozieren zu lassen und auch selbst nicht zu provozieren“.

Nach dem Verbot der Hauptkundgebung des Anti-Islamisierungskongresses auf dem Kölner Heumarkt war dem Oberbürgermeister vorgeworfen worden, er habe in sein Lob der Gegendemonstranten auch die Gewalttäter mit einbezogen.

Schramma, der im Vorfeld des Anti-Islamisierungskongresses dazu aufgerufen hatte, die Veranstaltung zu behindern, hatte nach dem Verbot der Hauptkundgebung, die nicht zuletzt auf die gewalttätigen Übergriffe durch Linksextremisten zurückzuführen war, von einem „Sieg der demokratischen Kräfte“ gesprochen.

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