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Großbritannien: Polizeichefin warnt vor „Messer-Kultur“

Balisong
Gefährliche Waffe: Ein Butterfly-Messer Foto: Wikipedia

LONDON. Die Polizeipräsidentin des britischen Verwaltungsbezirks Cambridgeshire, Julie Spence, hat vor der Gefahr einer „Messer-Kultur“ durch unkontrollierte Masseneinwanderung gewarnt.

In einer Untersuchung des Parlamentes nannte sie vergangenen Dienstag die Tätergruppen, wie die britische Tageszeitung Daily Mail berichtet: „Wir haben die irakischen Kurden, die Polen und die Litauer, die Messer tragen. Wenn es normal ist, damit herumzulaufen, wo sie herkommen, muß man sie ziemlich schnell erziehen. Wir haben uns einige Arbeit damit gemacht, ihnen zu sagen, sie sollen das nicht tun, aber wir haben gesehen, daß es nichts bringt.“

Angesichts der 1,4 Millionen Einwanderer, die nach der osteuropäischen Grenzöffnung vor vier Jahren nach Großbritannien zogen – die britische Regierung ging ursprünglich von nicht mehr als Hunderttausend aus –, forderte Spence eine bessere Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden der Heimatländer.

Warnung vor Unruhen zwischen Einwanderergruppen

Sie nannte den Fall eines polnischen Gewalttäters, der  von britischen Polizisten arrestiert wurde und laut Polizeidaten als unbescholten galt. Erst eine Nachfrage bei polnischen Kollegen ergab, daß der Mann ein verurteilter Mörder war.

Erst vergangene Woche sorgte Spence für Aufsehen, als sie vor Unruhen zwischen den einzelnen  Einwanderergruppen warnte, die durch die englische Finanzkrise verschärft werden könnten.

Nach britischer Gesetzgebung ist es verboten, ein Messer in der Öffentlichkeit zu tragen. Zuwiderhandlungen können mit bis zu vier Jahren Gefängnis geahndet werden. Trotzdem hat Großbritannien eine sehr hohe Rate an Gewaltverbrechen.

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