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Brandanschläge auf Signalanlagen der Bahn

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Blockadeaufruf zum Castor-Transport Foto: JF

BERLIN. Mutmaßliche Linksextremisten haben am Wochenende mehrere Brandanschläge auf Signalanlagen der Bahn verübt. Die unbekannten Täter entzündeten mit Hilfe von Brandbeschleuniger zahlreiche Kabel für Funk-, Telefon- und Signalanlagen der Bahn.

Betroffen waren laut Polizei Einrichtungen bei Karlsruhe, Hamburg, Berlin, Hamm und Wiesbaden. Durch die Anschläge kam es zu Störungen im Bahnverkehr. Die Polizei vermutet, ähnlich wie bei dem Brandanschlag in der vergangenen Woche auf einen mit Gasflaschen beladenen LKW in Hamburg, einen Zusammenhang mit den Protesten gegen den Castor-Transport. Dieser ist seit dem Wochenende aus dem französischen La Hague mit Atommüll ins Zwischenlager im niedersächsischen Gorleben unterwegs.

Polizei muß Wasserwerfer einsetzen

Während des Transports versuchten Demonstranten immer wieder die Bahnstrecke zu blockieren. Dabei kam es zu massiven Auseinandersetzungen mit der Polizei, die teilweise Schlagstöcke, Tränengas und Wasserwerfer einsetzen mußte. Der Castor-Transporter soll im Laufe des heutigen Tages Gorleben erreichen.

Im September hatten vermutlich ebenfalls Linksextremisten bei Köln einen Brandanschlag auf eine Signalanlage der Bahn verübt, um so den Anti-Islamisierungskongreß der Bürgerbewegung Pro Köln zu verhindern.

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