Anzeige
Anzeige

Bundesheer im Einsatz: Deshalb macht Österreich jetzt 24 Grenzübergänge dicht

Bundesheer im Einsatz: Deshalb macht Österreich jetzt 24 Grenzübergänge dicht

Bundesheer im Einsatz: Deshalb macht Österreich jetzt 24 Grenzübergänge dicht

Soldaten des österreichischen Bundesheers machen die Grenzen dicht. Foto: IMAGO / Roland Mühlanger
Soldaten des österreichischen Bundesheers machen die Grenzen dicht. Foto: IMAGO / Roland Mühlanger
Soldaten des österreichischen Bundesheers machen die Grenzen dicht. Foto: IMAGO / Roland Mühlanger
Bundesheer im Einsatz
 

Deshalb macht Österreich jetzt 24 Grenzübergänge dicht

Die Maul- und Klauenseuche rückt näher. Österreich schließt Grenzübergänge, verlegt Seuchenteppiche und schickt Soldaten ins Burgenland. Die Alpenrepublik versucht alles, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Anzeige

WIEN. Angesichts des bedrohlichen Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in Ungarn und der Slowakei hat das österreichische Bundesheer am Freitagabend einenUnterstützungseinsatz an den Grenzen gestartet.  

Ziel der Maßnahmen ist der Schutz heimischer Tierbestände und damit auch der Bevölkerung. Das Importverbot wird auf Stroh und pflanzliche Futtermittel aus betroffenen Ländern ausgeweitet. Betriebe müssen Besuchsprotokolle führen, Fahrzeuge reinigen und desinfizieren. Tiere aus den Sperrzonen dürfen nur nach negativem Test und mit behördlicher Genehmigung transportiert werden.  

Seit Mitternacht sind 23 kleinere Grenzübergänge in Niederösterreich und im Burgenland dicht – darunter Baumgarten–Sopron, Neckenmarkt–Harka und Deutsch Jahrndorf–Rajka. Offen bleiben größere Übergänge wie Nickelsdorf und Klingenbach. Dort wurden Seuchenteppiche ausgelegt, die mit Desinfektionsmitteln getränkt sind und das Einschleppen des Virus verhindern sollen. 

Österreichische Soldaten in der Slowakei

Das Bundesheer wurde auch für Einsätze an den Autobahnübergängen bei Kittsee und Nickelsdorf angefordert. Bereits zuvor waren österreichische Soldaten in der Slowakei zur Dekontamination tätig. 

Laut Gesundheitsministerium wurden bisher 104 Betriebe in der erweiterten Sperrzone kontrolliert, in der Überwachungszone acht. Alle bislang analysierten Proben fielen negativ aus. In der vergangenen Woche wurden vier Verdachtsmeldungen gemeldet – ebenfalls ohne das Virus nachzuweisen. (rr) 

Soldaten des österreichischen Bundesheers machen die Grenzen dicht. Foto: IMAGO / Roland Mühlanger
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag