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Utrecht: Ministerpräsident Rutte spricht von Anschlag

UTRECHT. Nach den tödlichen Schüssen im niederländischen Utrecht geht Ministerpräsident Mark Rutte von einem Anschlag aus. Am Vormittag habe ein Täter in einer Straßenbahn auf die Fahrgäste geschossen, meldet die Bild-Zeitung unter Berufung auf holländische Medienberichte. Der Bürgermeister von Utrecht teilte laut der Nachrichtenagentur dpa mit, daß drei Personen getötet wurden. Neun weitere erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

Laut Zeugenaussagen könnte es weitere Verdächtige geben. Derzeit gingen die Sicherheitskräfte aber nur von einem Täter aus. Dabei soll es sich um einen 37 Jahre alten Mann handeln, der in der Türkei geboren wurde. Die Polizei veröffentlichte ein Foto des mutmaßlichen Schützen auf Twitter.

Polizei habe eine Wohnung umstellt

Ein Großaufgebot von Spezialkräften sei vor Ort und habe ein Wohngebiet in Tatortnähe abgeriegelt. Eine Wohnung, in der sie den Täter vermuteten, sei umstellt worden. Schulen wurden aufgerufen, ihre Türen geschlossen zu halten.

Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte sprach von einer „beunruhigenden“ Situation. Die Behörden riefen die höchste Terrorwarnstufe aus. (ag)

Mitglieder der Spezialkräfte sichern in Utrecht die Straßenbahn, in der die Schüsse fielen Foto: picture alliance / ANP

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