Kurz, Titanic
Titanic-Bild gegen Sebastian Kurz Foto: Titanic/Twitter, Screenshot
Vorwurf: Mordaufruf

„Baby-Hitler töten“: Titanic provoziert mit Kurz-Foto

BERLIN. Die Satire-Zeitschrift Titanic hat mit einer Collage in Österreich für Empörung gesorgt. Auf Twitter postete das Blatt ein Bild von Kurz mit einer Zielscheibe und der Überschrift „Endlich möglich: Baby-Hitler töten“.

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In dem sozialen Netzwerk empörten sich daraufhin viele Nutzer über das Magazin: „Das ist der Gipfel an Geschmacklosigkeit“, hieß es da. Das sei „kein Scherz, sondern Volksverhetzung“, schrieb ein weiterer Nutzer. „Unter dem Deckmantel der Satire zum Mord aufrufen – ihr seid gestört! Wenn euer Heft nicht so teuer wäre, würd ich’s als Klopapier benutzen“, meinte ein anderer Twitterer.

Das Landesamt für Verfassungsschutz beschäftigt sich mit dem Bild

Unterdessen nimmt die Polizei Wien den Vorfall offenbar ernst. Auf Twitter bekundete sie: „Wir haben dies bereits an die zuständige Stelle weitergeleitet.“ Der Standard hat erfahren, daß das Foto an das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung übermittelt wurde und Ermittlungen eingeleitet worden sind. Das hat das Magazin inzwischen bestätigt.

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Kurz ist mit seiner Liste als Sieger aus der gestrigen Nationalratswahl hervorgegangen. Er erhielt 31,6 Prozent. Wer zweiter wird, entscheidet sich heute und am Donnerstag nach der Auszählung der Wahlkarten. Derzeit führt die FPÖ noch mit 0,6 Prozentpunkten vor der SPÖ. Die Grünen werden voraussichtlich dem nächsten Nationalrat nicht mehr angehören. Den Einzug schaffen hingegen die Neos und die Liste Peter Pilz. (tb)

Titanic-Bild gegen Sebastian Kurz Foto: Titanic/Twitter, Screenshot

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