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Flaggenverbrennung
 

Wieder antideutsche Proteste in Athen

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Akropolis in Athen: Antideutsche Stimmungen nehmen zu Foto: Konstantinos Dafalias/pixelio.de

ATHEN. Die antideutschen Demonstrationen in Athen reißen nicht ab. Am Dienstag verbrannten aufgebrachte Demonstranten vor dem Parlament in Athen eine Reichskriegsflagge aus der Zeit des Nationalsozialismus. Erst Anfang Februar war eine schwarz-rot-goldene Fahne und eine Hakenkreuzflagge in Brand gesetzt worden.

Einer aktuellen Umfrage zufolge sieht die überwiegende Mehrheit der Griechen Deutschlands Rolle in Europa negativ. 76 Prozent betrachten die Bundesrepublik als ein „feindliches Land”, berichtet die griechische Wochenzeitung Epikaira. Auf die Frage, was sie mit Deutschland verbinden, antworteten die meisten Griechen „Hitler”, „Nazis” oder „Drittes Reich”. Positive Assoziationen wurden dagegen kaum genannt. Lediglich 0,2 Prozent der Befragten würden gern in der Bundesrepublik leben.

Hintergrund der Deutschlandfeindlichkeit sind offenbar die jüngsten vom griechischen Parlament beschlossenen Sparvorhaben und die mittlerweile zurückgezogenen deutschen Vorschläge nach einem Sparkommissar für das überschuldete südeuropäische Land. (ho)

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