Joachim Kuhs

 

Bilderstreit: „Absurde Posse, die Chemnitz schadet!“ / Ursula Mattheuer-Neustädt, Witwe des bekannten Künstlers, zeigt sich entsetzt über das Verhalten von CDU-Bürgermeister Berthold Brehm

Die Stadt Chemnitz hat heute das Wandgemälde „Chemnitz – Stadt der Moderne“ im Beruflichen Schulzentrum für Wirtschaft beseitigen lassen. Die Wand in der Cafeteria, auf die der junge Künstler Benjamin Jahn Zschocke das monumentale Bild aufgemalt hatte, ist heute mit weißer Farbe überstrichen worden, weil der 22-Jährige als Aushilfe im Büro der Bürgerbewegung „Pro Chemnitz“ gearbeitet hat und sich selbst als konservativ einstuft.

Die Graphikerin Ursula Mattheuer-Neustädt, Witwe des 2004 verstorbenen Malers und Bildhauers Wolfgang Mattheuer, sprach heute gegenüber der in Berlin erscheinenden Wochenzeitung JUNGEN FREIHEIT von einer „absurden Posse“, die dem Ruf Chemnitz´ als einer der Kunst zugewandten Stadt schaden werde. Der Anlaß für die Entfernung des Wandbildes sei lächerlich, die Vorgehensweise plump, meinte Mattheuer-Neustädt, die der Stadt Chemnitz in der Vergangenheit zahlreiche druckgraphischen Werke ihres verstorbenen Mannes geschenkt hat.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Dr. Bastian Behrens
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co.
Hohenzollerndamm 27 a
10713 Berlin
Tel: (030) 864953-24
Fax: (030) 864953-14
E-Post: presse@jungefreiheit.de
https://www.jungefreiheit.de

V.i.S.d.P.: Thorsten Thaler, stellv. Chefredakteur, Hohenzollerndamm 27a, 10713 Berlin

Vollständige Liste mit den Autoren und Interviewpartnern der JUNGEN FREIHEIT

Probeabo JF 2021 Gratis lesen

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat: Unterstützen Sie die JF mit einer Spende.

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
Hierfür wurden keine ähnlichen Themen gefunden.
aktuelles